Autarke Energie­versorgung

Aus 100 % erneuer­baren Energie­quellen planen wir die autarke Energie­versorgung für Wärme, Strom und Mobilität.

Die Motivation auf dem Weg zur Autarken Energieversorgung kann aus mehreren Quellen kommen:

  • „Insellage“, d.h. es ist kein öffentlicher Energieversorger vorhanden
  • Unabhängigkeitsdenken, d.h. man möchte das wichtige Thema Energieversorgung in eigene funktionale und Kostenverantwortung nehmen
  • Misstrauen gegenüber den öffentlichen Versorgern und ihren politischen Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen – auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Preissituation
  • gemeinschaftliche autarke Energieversorgung, z.B. Gruppen, kleine Dörfer

All diesen Motivationen liegt (meistens) folgender Leitgedanke zugrunde:

„Ich möchte heute die Kosten tragen, um in Zukunft mit Energie versorgt zu sein, ohne endliche Ressourcen zu verbrauchen, ohne ungelöste und riskante Entsorgungsberge zu schaffen und ohne die Zukunft – z.B. das Klima – zu gefährden.“

Das Wissen, dass z.B. die Sonne und der Wind nachhaltig und umweltschonend Energie produzieren und keine Rechnungen schreiben, tut einfach gut!

Auch wenn die Energiearten im Folgenden getrennt aufgeführt sind, macht die Planung meistens vor allem in der Gesamtbetrachtung aller Energiearten Sinn.

Wärmeenergie

Energie, die zum Heizen unserer Wohnräume und zum Heizen unseres Brauchwassers benötigt wird.

Im Detail

Strom-Energie

Alle regenerativen Energiequellen und deren Speichermöglichkeiten

Im Detail

Mobilitätsenergie

Autarke Versorgung mit Mobilitätsenergie unter der Berücksichtigung der vorhandenen Fahrzeugtechnologien

Im Detail

Wärme­energie

Energie, die zum Heizen unserer Wohn­räume und zum Heizen unseres Brauch­wassers benötigt wird.

In der ersten Planungsphase wird die Ist-Situation erfasst, bezogen sowohl auf die Art der Wärmeerzeugung heute als auch auf die Verbrauchswerte in den letzten Jahren.
Nun werden die großen Wärmeverbraucher analysiert und gegebenenfalls verändert.

Dann werden die Möglichkeiten von Wärmedämmung diskutiert. Dies in Summe bildet die Grundlage für die Planung der autarken Wärmeversorgung. Manchmal sind Kombinationen von Solarthermie und Holzheizung, kombiniert mit Speicherbehältern, eine gute Lösung.

In jedem Fall wird die Planung auf die individuellen Voraussetzungen, Möglichkeiten und Zielsetzungen unserer Kunden aufgebaut.
Wir planen sowohl für einen Einpersonen-Haushalt als auch für eine Dorfgemeinschaft (z.B. 800 Einwohner).

Strom-Energie

Alle regenerativen Energie­quellen und deren Speicher­möglich­keiten

Zum Projektstart werden alle derzeitigen und eventuell zukünftigen Stromverbraucher bzgl. ihrer Anschlussleistung und der durchschnittlichen täglichen/wöchentlichen/ monatlichen Einschaltdauer aufgelistet. Ergänzend führen wir bei Bedarf Stromverbrauchsmessungen an einzelnen Verbrauchern durch. Beratend erörtern wir anschließend mögliche Einsparpotentiale.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Festlegung der Gleichzeitigkeit bzgl. der einzelnen Verbraucher. Hier sollte im Idealfall die Gerätenutzung nacheinander stattfinden.

Für die Planung der autarken Stromversorgung muss jedoch ein „worst-case“ der gleichzeitigen Nutzung einiger Geräte vereinbart sein.
Dies gemeinsam ist dann die Planungsgrundlage für uns.

Welche regenerativen Stromquellen in Frage kommen und wie diese eventuell mit der Wärmeversorgung (z.B. BHKW) kombiniert werden können, ist hochindividuell in jedem Einzelfall zu besprechen und zu entscheiden.

Wir und unser Netzwerk besitzen über alle regenerativen Energiequellen und auch deren Speichermöglichkeiten einen großen praktischen Erfahrungsschatz.

Mobilitäts­energie

Autarke Versorgung mit Mobilitätsenergie unter der Berücksichtigung der vorhandenen Fahrzeugtechnologien

Hier sind die technischen Voraussetzungen für ein breiteres Angebot an „bezahlbaren“ Fahrzeugen noch recht gering, um wirtschaftlich vertretbar die autarke Mobilitätsenergie-Versorgung umzusetzen.

Neben der Entwicklung reiner Elektrofahrzeuge halten wir die Entwicklung von Methan- Verbrennungsmotoren für vielversprechend. Die Methangewinnung sollte durch Elektrolyse und anschließender Methanisierung erfolgen.

Elektrolyse:
2 H2O -> 2 H2 + 1 O2
mit der Energie von überschüssigem Wind- und PV-Strom.
Methanisierung:
2 H2 + CO2 -> 1 CH4 + O2
(s. Windgas Greenpeace Energy)